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Generation Z

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Etwa neun Monate nach Beginn der Apokalypse beschließt Christopher Stern den Keller, in dem er die Wintermonate verbracht hat, zu verlassen. Obwohl er noch genug Lebensmittel und Ausrüstung hat, um zu überleben spürt er, das es Zeit ist aufzubrechen. Denn seit Monaten hat er keinen einzigen Menschen mehr gesehen und auch keine Anderen. Diese Anderen, das sind die offenbar seelenlosen Wiedergänger. Untote, die sich nach ihrem Ableben erheben und über die Lebenden herfallen.
Bisse sind nicht nur tödlich, sie verwandeln den Gebissenen ebenfalls.
Dennoch zieht es Chris hinaus und das nicht nur wegen einem beginnenden “Lagerkoller”. Er will wissen, ob da “noch etwas ist”. Sind da noch weitere wie er? Überlebende, die sich durch das entsprechende Maß an Gewalt oder auch durch einfaches Verstecken überlebt haben? Oder findet er vielleicht noch mehr? Auf jeden Fall muss er der Einsamkeit entfliehen. Dringend.
Also macht er sich auf die Suche. und auf seinem Weg durch die Westpfalz und einen Teil des Saarlandes begegnen ihm sehr schnell Menschen. Da ist zum Beispiel Niklas. Ein Soldat der einiges erlebt hat, oder die Familie Rausch, deren Patriarch mehr als merkwürdig erscheint.
Chris lernt dass die Liebe zum Mittelalter und das “Erleben” dieser Zeit, was er früher einmal vorsichtig als Hobby belächelt hat, nun eine ganze Gemeinschaft gerettet hat.
Doch dann trifft er durch Zufall auf einen Menschen, den er lang vermisst und totgeglaubt hat. Auf seine Frau.
Wird sich nun sein größter Wunsch, nach einem Leben mit der Frau die er liebt, erfüllen lassen?

Leseprobe Generation Z

Träge plätscherte das Wasser von der Balkonkante über ihm, traf auf die Steinfliesen der Terrasse und jeder einzelne Tropfen zersprang in viele einzelne, kleinere Tröpfchen.
Der Regen hatte bereits vor einigen Minuten aufgehört, noch trieben dunkle Wolken über die bewaldete, kahle Höhe gegenüber, aber zwischendurch brachen ein paar Sonnenstrahlen hindurch und strichen wie Leuchtfinger über die feuchten, laublosen Wälder.
Auf der Wiese im Garten zeigten sich erste Schneeglöckchen. Der Frühling kam in großen Schritten. Wenn er sich nicht verrechnet hatte, war es Anfang März. Der Rauch seiner Zigarette kräuselte durch den Rahmen der Kellertür, zog unter dem Balkon nach oben. Dieses Laster würde ihn eines Tages umbringen.
Vielleicht.
Zumindest, wenn er lange genug lebte. Bei dem Gedanken zog ein bitteres Lächeln über sein Gesicht und er drückte die Zigarette in den feuchten Aschenbecher, wo sie mit einem leisen Zischen erlosch. Noch immer war es für ihn erstaunlich, wie intensiv selbst leise Geräusche geworden waren. Es gab einfach kein zivilisationsbedingtes Hintergrundrauschen mehr, welches früher irgendwie alles überlagerte.
Auf der Ladefläche des rostenden Kleintransporters, der in das Schaufenster auf der anderen Straßenseite gekracht war, sammelte sich Regenwasser, in dem vereinzelte Eisschollen schwammen.
Drei Tage hatte es gedauert bis er genervt genug war, hinüber zu gehen und dem eingeklemmten Fahrer einen Schraubenzieher in den Kopf zu rammen. Während des Winters war der Geruch erträglich gewesen, aber jetzt, da es langsam wärmer wurde, nahm auch die Verwesung zu.
Sicher würde der Geruch in einigen Tagen so schlimm sein, dass es nicht auszuhalten wäre. Vielleicht sollte er rübergehen, die Überreste herausziehen und auf alten Möbeln und Matratzen verbrennen. Am besten, bevor es zu stark zum Himmel stank.
Langsam wurde es dämmrig und im Westen zog sich ein dunkelrotes Glühen über den Himmel. Er beschloss, es sei ein guter Tag für einen Drink. Die Flaschen hatte er im Herbst in einer Gaststätte irgendwo im Wald, in einer dieser alten Wanderhütten, gefunden. Eine dieser kleinen Gaststätten im Wald, meistens von Wandervereinen betrieben, um hungrigen Wanderern Obdach und Speisen zu bieten. Er ging zu dem rostigen Kellerregal, in dem er die Vorräte lagerte, entschied sich für einen Gin und schenkte sich großzügig ein.
Der Schnaps schmeckte scharf nach Wacholder und brannte in der Kehle, das aufkommende Sodbrennen ignorierte er und zündete sich eine weitere Zigarette an.
Dass beides nicht gut für ihn war, wusste er. Doch in diesen Zeiten bestand die Krebstherapie wohl darin, sich rechtzeitig eine Kugel in den Kopf zu jagen bevor es zu übel wurde. Da er seit Monaten keine anderen Menschen gesehen hatte und er auch nicht wusste, ob es da draußen überhaupt noch Menschen gab, schien es ihm überflüssig, auf eine gesunde Lebensweise zu achten. Jahrelang hatte er dies Genevieve zuliebe getan.
Wenig Kohlehydrate, wenig Cholesterin, kein Alkohol mehr und nur noch wenige Zigaretten. Nun fragte er sich, wofür er sich das alles auferlegt hatte.
 
Genevieve war wohl lange schon tot- oder noch schlimmer. Die Rauchfahnen, in denen die Zivilisation um ihn herum versunken war, hatten wochenlang am Himmel gestanden.
Ständig fing irgendetwas Feuer.
Während Zweibrücken zum Teil ausgebrannt war, hatte er gespannt und fluchtbereit abgewartet, ob das Feuer sich ... weiter

Was Leser sagen

Die Rezensionen auf Plattformen wie Amazon sind jedem Autoren wichtig. Sie liefern ihm das Feedback, um zu entscheiden welchen Weg er weiterhin geht. Denn jede Geschichte ist ein eigener Weg und die Entscheidung, ob man diesen Weg weiter geht oder verläßt, ist auch eine Entscheidung über die Investition weiterer Zeit und Arbeit.
Daher habe ich diese Rezensionen von Anfang an sehr ernst genommen.

Generation Z erhielt auf Amazon eine durchschnittliche Bewertung von aktuell (Stand 27.04.2020) von 4,3 Sternen.
Ein paar Zitate:
“Generation Z setzt sich dadurch ab das es eine gute Mischung zwischen Zivilisten und Militärs...”
Durch die Fülle an Werken ist es schwer, etwas zu entdecken, das etwas "Neues" erzählt oder dem gesamten Franchise eine weitere Nuance hinzuzufügen. "Generation Z" gelingt dies jedoch hervorragend. Gerade die Wahl des Settings im Prolog (das Setting wird später erweitert) ist besonders gelungen.weiter

Andreas Kühnapfel

Andreas Kühnapfel


Ehemals freier Fotograf und Journalist, immer noch Author, Reisender, Vater und Großvater, neuerdings auch wieder Ehemann. Ich mag englische Autos, bayrische Motorräder, Reisen auf unterschiedlichsten Wegen, Fotografieren und ab und an auch musizieren.
Geboren zu Lebzeiten Martin Luther Kings und erwachsen geworden in den wilden 80er Jahren habe ich zunächst einige Jahre mein Glück mit dem Fahren von LKWs im In- und Ausland gesucht. Kurz nach dem beruflichen Wechsel in die IT-Sparte erfolgte auch der Wohnortwechsel vom Sauerland in die Südwest-Pfalz. Das immer wieder kehrende, tief in mir verankerte Fernweh und das Interesse an Kulturen, Menschen, an dem "Neuen und Unbekannten" schlechthin stille ich mittlerweile durch Reisen. Meist sind es kurze, nur ein paar Tage dauernde, jedoch sehr intensive Trips.

Dieses abwechslungsreiche Leben bietet mir einige Vorlagen für meine Geschichten, die ich jedoch lange Jahre nur für mich schrieb. Meine erste Veröffentlichung, "Auf allen Vieren nach Nancy", erschien im ... weiter


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Andreas Kühnapfel

 

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